Gesundheit aus dem Meer

Fitness-Fans schwören drauf. Ernährungswissenschaftler empfehlen ihn in Kombination mit Salat. In vielen Diäten spielt sein zartes, mageres Fleisch die Hauptrolle. Sportler nutzen ihn als schnellen Energieschub. Und auch strikte Vegetarier werden schon mal schwach. Denn Fisch ist der Favorit unter den proteinreichen Fitmachern. Und sein guter Ruf eilt ihm voraus…

Gesundheit aus dem Meer Schafeld & Lampe Bottrop

© Richard Carey – fotolia.com

Obst und Gemüse sind nicht genug. Damit unser Immunsystem stark bleibt, unser Körper leistungsfähig und unsere Abwehr funktioniert, bedarf es ebenso einer täglichen Eiweißzufuhr. Fakt ist: Ohne Proteine verlieren wir an Kondition, der Stoffwechsel läuft auf Sparflamme und unsere Muskulatur erschlafft.

Erst die richtige Dosis essentieller Aminosäuren – die Bausteine von Eiweiß – weckt unsere Lebensgeister, hält unsere Haut elastisch und unsere Gesundheit stabil. Doch die meisten Eiweißquellen schaden mehr als sie nutzen. Verunsichert durch Enthüllungs-Reportagen über Gammelfleisch und Mastskandale fragt sich so mancher Verbraucher: Wie schütze ich meine Gesundheit und ersetze zugleich diesen wichtigen Ernährungsbaustein?

Flottentier mit herzfreundlicher Mission

Mit durchschnittlich mehr als 60 Kilo pro Jahr zählen die Deutschen global zu den eifrigsten Fleischessern. Doch die gehärteten Fette in Aufschnitt, Wurst, Hähnchen oder Steak belasten Herz, Kreislauf und Gefäße. Zudem stammen die Hühner, Schweine oder Rinder oft aus Massenzuchtbetrieben und haben ein erbärmliches Leben hinter sich. Da ist Fisch eindeutig das bessere Fleisch, sowohl in der Qualität als auch in der Quantität der Fette. Ob Lachs, Rotbarsch, Hering oder Zander: Die Flottentiere halbieren das Krebsrisiko, schützen vor Infarkten, beugen Arterienverkalkung vor und versorgen uns mit essentiellen Fetten. Ihr hoher Vitamin D-Gehalt schützt zudem vor Krankheiten wie Osteoporose. Fische wie Lachs mit relativ kurzer Lebensdauer können zudem weder Quecksilber noch andere giftige Schwermetalle anreichern. Nach Meinung von Ärzten und international führenden Gesundheitsexperten sind sie deshalb immer noch eines der am wenigsten belasteten Lebensmittel überhaupt.

Besonders gesund – gerade auch für Kinder – sind Wild- und Seelachs, Kabeljau, Schellfisch und Seehecht (Hoki)

Gesundheit aus dem Meer

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Außerdem liefern Fische hochwertiges, leicht verdauliches Eiweiß, das sich hervorragend zum Muskelaufbau eignet. Hüftfett schmilzt auf diese Weise im Nullkommanichts dahin – der Körper verwertet es ganz ökonomisch für den Aufbau von Muskelmasse. Auch Falten glätten sich: Die speziellen Fettsäuren des Fisches verhindern Entzündungen, nach neuestem Forschungsstand die Hauptverursacher vorzeitiger Hautalterung.

Fischfettsäuren verbessern zudem die Fließfähigkeit des Blutes, regulieren den Blutdruck und beeinflussen zahlreiche Stoffwechselvorgänge in unserem Körper günstig. So schützen sie vor Kreislauferkrankungen, Schlaganfall und Krebs. Sogar auf die Entwicklung des Babys im Mutterleib können sie sich bereits positiv auswirken.

Außerdem ist Fisch prall gefüllt mit Mineralstoffen und die reinste Vitaminbombe: Unter anderem enthält er das Sonnenschein- und Gute-Laune-Vitamin D, das auch für Knochen und Muskeln wichtig ist. Seefisch ist darüber hinaus eine gute Quelle für Vitamin A, B1, B2, Niacin und eines der wichtigsten Spurenelemente für die Schönheit: Jod.

Fisch-Restaurant Schafeld & Lampe Bottrop

© Schafeld & Lampe

Heute schon ein Feld gepflügt?

Nicht umsonst war der Fang aus Flüssen und Meeren früher exklusiv Adligen, Reichen oder Privilegierten vorbehalten. Sie mussten nicht hart arbeiten, wollten aber schmackhaft schlemmen, und das möglichst leicht verdaulich.

Auch der moderne Mensch arbeitet oft im Sitzen, am Schreibtisch oder Computer und seine Wertschöpfung wird weniger von Muskelmasse als von Kopfarbeit bestimmt.

Das spiegelt sich nicht immer auf dem Teller wider. Ein Feld pflügen, auf Großwildjagd gehen oder schwere Steine schleppen? Manche Kalorienbomben lassen solche Absichten vermuten und doch führt der Weg vom Mittagstisch gerade mal komfortabel zum Parkplatz und von da aus ins Büro. Ernährungsexperten empfehlen deshalb leichtes Protein, das den Geist mobil hält, ohne den Körper zu beschweren. Für die tägliche Energiezufuhr sollte unser Speiseplan anstelle von Kohlenhydraten lieber wertvolle, leicht verfügbare Eiweißstoffe aufweisen. Wie gut, dass heutzutage jeder Fisch und Meeresfrüchte nach Herzenslust genießen kann, wann immer ihm danach ist – zum Beispiel bei einem Zwischenstopp in unserem Fischhaus an der Knippenburg 70 in Bottrop.

Energieschub für Seele und Sinne

Nichts ist so belebend für den Geist wie Fisch und Meeresfrüchte. Eiweiße sind Bausteine für unser Gehirn und zugleich hervorragende Informationsspeicher. Auch unsere Leistungsfähigkeit wird gesteigert, denn mit den darin reichlich vorhandenen Aminosäuren bildet unserer Körper Schutzsubstanzen gegen Stress. Mit ihrer Hilfe verständigen sich die Nervenzellen. Deshalb macht Fisch auch klug:

Unter den tierischen Lebensmitteln besitzt er den höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, essentiell für unsere Denkfunktionen, denn der Körper kann sie nicht selbst produzieren. Zwei Drittel unseres Gehirns sollten daher aus dieser Substanz bestehen. Schon eine Fischmahlzeit füllt unsere Energiereserven neu und lädt unseren geistigen Akku auf – Brainpower pur!

Fisch-Restaurant Schafeld & Lampe Bottrop

Fisch-Restaurant Schafeld & Lampe Bottrop

Muntermacher aus dem Meer

Der amerikanische Forscher Joseph Hibbeln vom „National Institute of Health“ analysiert seit Jahren den Einfluss von Fisch auf unser Gemüt. Sein Fazit: Je mehr Fisch in einem Land verzehrt wird, desto seltener treten dort Depressionen auf, besonders wenig depressive Menschen gibt es zum Beispiel in Japan oder Taiwan. Hibbeln und andere Forscher führen das auf die im Fisch reichlich vorkommenden Omega-3-Fettsäuren zurück. Ähnlich wie

Antidepressiva können sie den Gehirnstoffwechsel optimieren und den Abbau der Gute-Laune-Substanz Serotonin verlangsamen. Denn ein niedriger Blutspiegel von Omega-3-Fettsäuren führt zu einem Serotoninmangel. Da Fisch auch Vitamin D enthält, was gleichfalls die Serotoninproduktion unterstützt, könnte das den stimmungsaufhellenden Effekt verstärken. Müdigkeit und Antriebsarmut haben jedoch manchmal auch noch andere Ursachen …

Fischhaus Bottrop

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Wellness pur – unsere tägliche Jod-Kur!

Die gute Nachricht zuerst: Gesundheitsschäden durch Jod-Unterversorgung lassen sich schon durch zwei Seefischmahlzeiten vermeiden. Damit ist bereits ein Viertel des wöchentlichen Bedarfs gedeckt. Ihr regelmäßiger Verzehr leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit dem lebensnotwendigen Spurenelement. Im internationalen Vergleich zählt Deutschland zu den Jod-Notstandsgebieten mit den meisten Jod-Mangelerkrankungen. Erdgeschichtlich bedingt weisen unsere heimischen Lebensmittel nur geringe Spuren des Spurenelements auf. Doch Jod ist ein essentieller Baustein zum Aufbau der Hormone in der Schilddrüse, die unsere Körperfunktionen koordiniert. Allerdings kann es der menschliche Körper nicht selbst herstellen: Wie das Bundesministerium für Gesundheit kürzlich verlauten ließ, sind rund 80 Prozent der deutschen Bevölkerung unterversorgt und leiden deswegen zunehmend an Schilddrüsenerkrankungen.

Schafeld & Lampe

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Das Erbe der Eiszeit

Warum unsere Böden so jodarm sind? Schmelzwasser hat schon seit der letzten Eiszeit das Jod aus den Böden und Gesteinen gewaschen und ins Meer gespült. Dort reicherte es sich in Meerespflanzen und Fischen an. Deshalb sind Meeresalgen, Seetang, Meeresfische, Muscheln und andere Weich- und Krebstiere so jodreich. Die Lösung liegt auf der Hand: regelmäßiger Verzehr von jodreichem Seefisch und anderen Meerestieren. Am meisten Jod enthalten Schellfisch, Leng, Seelachs, Scholle, Kabeljau, Rotbarsch und Makrele.

Gekocht, gebraten, gegrillt oder als Fischsalat, Marinade oder Tiefkühlfisch: Der Fantasie des Koches sind keine Grenzen gesetzt.
Kann man eigentlich zu viel Jod aufnehmen? Die Wissenschaft verneint das: Der gesunde Organismus scheidet es einfach wieder über die Nieren aus.

Dream Team – Fisch mit Salat!

Aus ernährungsphysiologischer Sicht besonders empfehlenswert ist die Kombination von Fisch mit Salat oder Gemüse. Gesundheitsbewusste Vegetarier, die um die wichtige Rolle der Proteine in einer ausgewogenen Ernährung wissen, weichen hier gelegentlich von ihrer Regel ab und wählen Fisch als hochwertige und leckere Eiweißergänzung.

Fakt ist: Fisch und Gemüse sind mit Abstand das Gesündeste, was der moderne Menschen zu sich nehmen kann. Ob südfranzösische, italienische oder griechische Küche: Auf mediterranen Speisekarten ist Gutes aus dem Meer und frisches Gemüse die Kombination erster Wahl. Dass Fisch europaweit Furore macht, ist kein Wunder:

Geräuchert oder gedünstet, kalt oder mit einer Marinade verfeinert ist der gesunde Schlank- und Muntermacher ein wahrer Hochgenuss und sein Fitness-Effekt vorprogrammiert. Zudem stimuliert sein hoher Selengehalt Potenz und Libido, Fisch gilt als natürliches Aphrodisiakum. Fazit:

Macht happy. Macht schön. Macht an.

Und unser Körper sagt Danke!

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